Die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin umfasst die Betriebsteile Bardenberg und Marienhöhe.
Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir um die Ängste und Vorbehalte unserer Patienten vor Strahlenbelastungen und der sog. "Apparatemedizin". Wir setzen daher alles daran, diese Sorgen durch eine angenehme, freundliche Atmosphäre in unserer Abteilung und aufklärende und erläuternde Gespräche vor und während der Untersuchung zu zerstreuen.
Darüber hinaus werden ausschließlich strahlensparende Techniken wie zum Beispiel gepulste Durchleuchtung bei Untersuchungen der Verdauungsorgane und der Blutgefäße verwendet. Einige bildgebende Verfahren verzichten ganz auf Strahlen, wie die Sonographie und die Kernspintomographie. Bei der erstgenannten Methode werden Bilder mit Ultraschall, bei der letzteren mit Hilfe von Magneten erstellt.
Nuklearmedizinische Untersuchungen, bei denen den Patienten strahlende Substanzen verabreicht werden, unterliegen in Deutschland strengsten Kontrollen und benötigen nur winzige Mengen dieser Stoffe, so dass auch hier die Belastung im unteren Bereich liegt. Schmerzhaft ist von den neuen Methoden kaum noch eine, sei es die Darstellung der Blutgefäße, deren Aufweitung mit Ballons oder die Stabilisierung einer Blutgefäßenge mit einem Drahtgeflecht, dem so genannten Stent. Im Zweifelsfall wird Schmerzen durch eine örtliche Betäubung vorgebeugt. Das kann vor einer Gefäßdarstellung oder einer Gewebsentnahme erforderlich sein. Die Kontrastmittel, die wir heutzutage benutzen, sind gut verträglich, so dass auch von dieser Seite in der Regel keine Komplikationen zu erwarten sind.
Die Radiologie ist ein Gebiet der Medizin, das mit allen anderen Fächern Berührungspunkte hat. Dementsprechend ist der Kontakt zu den übrigen Abteilungen des Hauses gut. In täglichen Konferenzen werden die Untersuchungsergebnisse der Patienten gemeinsam erörtert. Auf diese Weise ist eine schnelle und effiziente Diagnostik als Grundlage für weitere Behandlungsschritte gewährleistet.


