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Gelenkrekonstruktion und Knorpelchirurgie

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Der neue Knorpel – Autologe Chondrozyten Transplantation

Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Knieproblemen.

Schuld sind häufig Schädigungen des Knorpels: Unbehandelte Knorpeldefekte werden mit der Zeit größer, verursachen starke Schmerzen und schränken die Beweglichkeit des Knies mehr und mehr ein.

Als Folge wird wiederum das Knorpelgewebe nicht mehr ausreichend versorgt und dessen Abbau weiter verstärkt. Dieser Teufelskreis kann schließlich dazu führen, dass die aufwändige Implantation eines künstlichen Kniegelenkes unumgänglich wird.

Um dies zu verhindern, sollten symptomatische Knorpelschäden so früh wie möglich behandelt werden.

Ein sehr erfolgreiches Verfahren ist die Autologe Chondrozyten Transplantation (ACT). Hierbei handelt es sich um ein zelltherapeutisches Verfahren, um gezielt schmerzhafte Defekte im Kniegelenk zu behandeln. Bevor Ihre Lebensqualität durch Schmerzen und eingeschränkte Mobilität verloren geht oder der Einsatz einer Prothese unvermeidbar wird, sollten Sie sich von Ihrem Arzt beraten lassen: Denn immerhin profitieren 90% aller Patienten von dem Eingriff mit der ACT und können ihren täglichen und sportlichen Aktivitäten wieder wie gewohnt nachgehen.

Wir helfen Ihnen gerne, für Ihre persönliche Situation die beste Lösung zu finden.

 

Das Verfahren

- der Autologen Chondrozyten Transplantation

Bei der vom Medizintechnikunternehmen Stryker angebotenen Autologen Chondrozyten Transplantation (ACT) wird in einem ambulanten Eingriff eine Gewebeprobe mit gesunden Knorpelzellen aus dem Knie des Patienten entnommen. Diese werden mit einem speziellen Kultivierungsverfahren unter serumfreien Bedingungen vermehrt. Durch den Verzicht auf Patienten- oder tierisches Blut wird die Infektionsgefahr erheblich gesenkt. Der Prozess dauert etwa drei Wochen. In einer Operation näht oder klebt der Operateur eine Kollagenmatrix auf den Defektbereich im Knieknorpel. Die gezüchteten Zellen werden entweder kurz vorher auf die Membran aufgebracht oder unter die aufgenähte Membran injiziert.

 

Der richtige Schritt

- zu mehr Lebensqualität

Entscheidend für den Erfolg einer Knorpelzelltransplantation ist ein striktes und auf die ACT abgestimmtes Rehabilitationsprogramm. das mit sanfter Mobilisierung bei Ergometertraining oder Aquatraining beginnt und später auch andere Sportarten einschließt. Denn das Knorpelgewebe ist nicht durchblutet und enthält nur wenige Zellen, was die regenerative Kapazität im Vergleich zu anderen Geweben im menschlichen Körper deutlich einschränkt. Es kann 12 bis 18 Monate dauern, bis der Knorpel nach einer Zelltransplantation seine endgültige Beschaffenheit erhält. Dann ist er mit einem normalen Gelenkknorpel vergleichbar.

 

 

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