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Rituale, Sakramente

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Menschen im Krankenhaus greifen auf die Ressourcen ihres Lebens und Glaubens zurück. Wir glauben, dass der menschgewordene und mitleidende Gott den Menschen nahe ist in anderen Menschen, in Sakramenten und Zeichen der Nähe Gottes:

  • in Segnungen: “Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest.“ (Gen 32, 27b) Jakob lässt bei Gott nicht locker - Menschen im Krankenhaus lassen uns manchmal nicht gehen, bevor wir sie nicht gesegnet haben: in Ungewissheit und Krankheit und auch nach der Geburt ihres Kindes, anlässlich eines Jubiläums
  • in der Kommunion, dem Reiseproviant in Durchgängen: „Steh auf und iss, sonst ist der Weg zu weit für dich.“ (1 Kön 19,7)
  • in Riten der Versöhnung: „Gnade vor (Un)Recht ergehen lassen“ – sich vergeben lassen, sich selbst vergeben, anderen vergeben, Gott das Unverständliche „vergeben“
  • in Krankensegnung und Krankensalbung: „Balsam für Leib und Seele“ vor einer Operation, in Gebrechlichkeit und schwerer Krankheit zur Stärkung (öfter im Leben möglich), am Ende des Lebens als Letzte Krankensalbung oder Krankensegnung.

Für Krankenkommunion, Krankensalbung, Krankensegnung und das Sakrament der Versöhnung wenden Sie sich bitte direkt an die Krankenhausseelsorge, die beiden Zentralen oder an den Pflegedienst auf den Stationen.

 

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