Die bekanntesten Folgen eines Schlaganfalls sind die Halbseitenlähmung sowie die Aphasie (Störungen der Sprache und des Sprachverständnisses). Neben diesen offensichtlichen Störungen gibt es einige Funktionsstörungen, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. Beispielhaft sind hier Störungen der Aufmerksamkeit, der Konzentrationsfähigkeit und des Gedächtnisses aber auch Beeinträchtigungen der visuellen Wahrnehmung oder Störungen beim Planen- und Problemlösen sowie der Verhaltenskontrolle zu nennen. Ohne entsprechende neuropsychologische Untersuchungen werden diese Defizite oft nicht bemerkt und haben häufig Depressionen und Angststörungen zur Folge. Die beschriebenen Störungen können übrigens auch durch Schädelhirntraumata hervorgerufen werden.
Während der neuropsychologischen Therapie werden die gestörten kognitiven Fähigkeiten je nach Störungsbild trainiert oder es werden Strategien erlernt, um diese Defizite zu kompensieren. Hierzu benutzen wir neben üblichen Therapieformen auch moderne computergestützte Verfahren.





